Ruby auf Schienen
Anfangs war ich ja skeptisch gegenüber dem Hype, der Ruby on Rails vorauseilte. Der Hauptgrund hierfür waren die fehlenden Restriktionen in der Syntax. Der Code sah einfach.. naja.. nicht sehr professionell aus.
Nach einem dritten Blick auf dieses objektorientierte System zur generierung datenbankgestützter Webapplikationen wurde ich allerdings eines besseren belehrt. Die strikte Einhaltung des Model-View-Controller-Patterns ist bemerkenswert und bei der Interaktion mit Datenbanken scheint es mir ungeschlagen. In den einzelnen Models können leicht Relationen zwischen unterschiedlichen Tabellen beschrieben werden, welche dann in Objektform repräsentiert werden. Äußerst angenehm.
Was mir noch etwas zu schaffen macht ist die Sache mit der Benennung von Tables in der Datenbank. Ruby geht tatsächlich nach Grammatikregeln vor. Eine Tabelle, welche beispielsweise Rezepte (recipes) beinhaltet, muss auch so benannt werden, also im Plural. Ein Objekt ist dann automatisch ein Rezept (recipe). Andersrum gesagt: Wenn man aus Ruby heraus ein Recipe-Model erstellt, sucht er die zugehörigen Objekte in einer Recipes-Tabelle in der Datenbank.
Rails geht hierbei strikt nach englischen Grammatikregeln vor.. ein person-Objekt liegt in einer people-Tabelle, ein smarty-Objekt in einer smarties-Tabelle usw.
Das war für mich anfänglich ein wirkliches Hindernis dafür, dieses Framework ernstzunehmen. Aber mittlerweile muss ich gestehen, habe ich mich an die Idee gewöhnt und kann ihr sogar etwas abgewinnen, zwingt sie einen doch zur durchdachten und strukturierten Ablage und Kontrolle von Daten.
Ich werde definitiv weiter mit Ruby in Rails herumspielen und kann anderen Webentwicklern einen Blick sehr ans Herz legen, auch wenn das System anfänglich etwas abschreckend wirkt. Die Macht des Frameworks erschließt sich meist erst auf den zweiten Blick.
Ich werde weiterhin berichten und gegebenfalls auf gute Tutorials und Docs verweisen. Mehr dazu später.
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Anfangs war ich ja skeptisch gegenüber dem Hype, der Ruby on Rails vorauseilte. Der Hauptgrund hierfür waren die fehlenden Restriktionen in der Syntax. Der Code sah einfach.. naja.. nicht sehr professionell aus.
Nach einem dritten Blick auf dieses objektorientierte System zur generierung datenbankgestützter Webapplikationen wurde ich allerdings eines besseren belehrt. Die strikte Einhaltung des Model-View-Controller-Patterns ist bemerkenswert und bei der Interaktion mit Datenbanken scheint es mir ungeschlagen. In den einzelnen Models können leicht Relationen zwischen unterschiedlichen Tabellen beschrieben werden, welche dann in Objektform repräsentiert werden. Äußerst angenehm.
Was mir noch etwas zu schaffen macht ist die Sache mit der Benennung von Tables in der Datenbank. Ruby geht tatsächlich nach Grammatikregeln vor. Eine Tabelle, welche beispielsweise Rezepte (recipes) beinhaltet, muss auch so benannt werden, also im Plural. Ein Objekt ist dann automatisch ein Rezept (recipe). Andersrum gesagt: Wenn man aus Ruby heraus ein Recipe-Model erstellt, sucht er die zugehörigen Objekte in einer Recipes-Tabelle in der Datenbank.
Rails geht hierbei strikt nach englischen Grammatikregeln vor.. ein person-Objekt liegt in einer people-Tabelle, ein smarty-Objekt in einer smarties-Tabelle usw.
Das war für mich anfänglich ein wirkliches Hindernis dafür, dieses Framework ernstzunehmen. Aber mittlerweile muss ich gestehen, habe ich mich an die Idee gewöhnt und kann ihr sogar etwas abgewinnen, zwingt sie einen doch zur durchdachten und strukturierten Ablage und Kontrolle von Daten.
Ich werde definitiv weiter mit Ruby in Rails herumspielen und kann anderen Webentwicklern einen Blick sehr ans Herz legen, auch wenn das System anfänglich etwas abschreckend wirkt. Die Macht des Frameworks erschließt sich meist erst auf den zweiten Blick.
Ich werde weiterhin berichten und gegebenfalls auf gute Tutorials und Docs verweisen. Mehr dazu später.





